EU beschließt Gegenzölle ab 15. Mai – Handelskrieg trifft deutsche Lieferketten direkt
Die EU hat als Reaktion auf die anhaltenden US-Strafzölle ein Paket von Gegenzöllen beschlossen, das ab dem 15. Mai 2026 auf US-Agrarprodukte, Stahl und Technologiegüter gilt. Besonders betroffen sind importabhängige Branchen: Pharmaindustrie, Maschinenbau und Lebensmittelverarbeitung. Das DIW Berlin warnt vor möglichen Versorgungsengpässen bei einzelnen Produktgruppen im zweiten Halbjahr 2026.
Einordnung
Eskalation im Handelskrieg bedeutet: Höhere Importkosten, weniger Produktvielfalt im Handel, steigende Preise für verarbeitete Lebensmittel und Elektronik. Wer einen Vorrat aufgebaut hat, ist von kurzfristigen Regalengpässen deutlich unabhängiger.
Was du jetzt tun kannst
Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, Vorräte bei haltbaren Lebensmitteln, Medikamenten und Haushaltsgütern aufzustocken – bevor mögliche Lieferkettenprobleme die Regale leeren.